Archiv der Kategorie: Schule ohne Rassismus

Soziales Engagement an der ILS – Gemeinsame Spendenübergabe

Rechtzeitig vor Weihnachten fand an der Ilse-Löwenstein-Schule die feierliche Übergabe der Erlöse unseres Spendenlaufs statt. Wir konnten gemeinsam als Schule insgesamt 5008,60 Euro erlaufen. Das ist eine stolze Summe! Zu der Spendenübergabe sind die Siegerklassen eingeladen worden und die besten Läuferinnen und Läufer der einzelnen Jahrgänge wurden noch einmal für ihre tolle Leistung und Engagement beim Spendenlauf geehrt.

Die Hälfte der Spenden geht an die Kinder der Geflüchtetenunterkunft in der Heinrich-Hertz-Straße 125. Soziales Engagement an der ILS – Gemeinsame Spendenübergabe weiterlesen

Interkulturelle Projektwoche zum Judentum und Vortrag von Arie Rosen an der ILS

Begegnungen mit anderen Kulturen schaffen und darüber ins Gespräch kommen sind eines der vielen Ziele der interkulturellen Projektwoche in Jahrgang 7. Um das Judentum auch für die Schüler_innen der Ilse-Löwenstein-Schule erfahrbar zu machen, hat sich der 7. Jahrgang sich dazu entschlossen, die interkulturelle Projektwoche dem Judentum zu widmen und unter dem Motto „Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ zu stellen.

Die Schüler_innen der 7. Klassen setzen sich dabei intensiv mit ihrem persönlichen Ruhetag auseinander, erfahren, warum es den Sonntag gibt und welche Bedeutung der jüdische Ruhetag Schabbat hat.

Die 7. Klassen besuchen in diesem Zusammenhang außerschulische Lernorte wie die Synagoge in der Hohen Weide 34 und haben dort die Möglichkeit, mit einem praktizierenden Juden ins Gespräch zu kommen, Interkulturelle Projektwoche zum Judentum und Vortrag von Arie Rosen an der ILS weiterlesen

Die ILS unterstützt das Willkommensfest für die Geflüchteten der Unterkunft Heinrich-Hertz-Straße

Das Willkommensfest für die geflüchteten Familien der Heinrich-Hertz-Straße fand am Samstag, 28.5.2016 auf dem Gelände der Heilandskirche im Winterhuder Weg 132 statt. Die Initiative „Wir im Quartier“ hat dieses Fest mit Musik, Theater, Grillen, Hüpfburg, Dosenwerfen und Torwandschießen organisiert. Auch die Ilse-Löwenstein-Schule wollte die neuen Bewohner*innen des Stadtteils willkommen heißen und unterstützte das Fest mit einem von Schüler*innen organisierten Kuchen- und Schminkstand.

Engagierte Schüler*innen aus Jahrgang 7 und 10 haben selbstgebackenen Kuchen mitgebracht und das Kinderschminken betreut. Sehr gut besucht wurde auch der Henna-Stand von Maryam und Melisa aus Jahrgang 7. Das war ein gelungenes und tolles Fest, was auf jeden Fall wiederholt werden muss!

Die Welt in die Schule holen

Am 4.6. 2015 gelang es in Kooperation mit dem Akonda-Verein einen Flüchtling aus der Lampedusa-Gruppe in die Ilse-Löwenstein-Schule einzuladen. Der gesamte achte Jahrgang hatte die Möglichkeit, Herrn Dieudonne Eboth aus Kamerun Fragen zu stellen. Vorausgegangen war der Veranstaltung eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Migration und Menschenrechte“ im Gesellschaftsunterricht. Die Schüler empfanden das Zusammentreffen als sehr bewegend. Dies gilt auch im wörtlichen Sinn, denn Herr Eboth brachte ihnen auch Bewegungen eines besonderen Körpertrainings bei.

N. Riehl

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Esther Bejarano zu Besuch in der Ilse-Löwenstein-Schule

Esther Bejarano, Jahrgang 1924, ist eine der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. Seit über 30 Jahren engagiert sie sich gegen Rechtsradikalismus und gegen das Vergessen. Sie tritt ein für Toleranz und gegen Antisemitismus und Rassismus. Sie ist Vorsitzende des Auschwitz-Komitees Deutschland, gibt Konzerte mit ihrer Rap-Band Microphone Mafia und hält Lesungen vor Schulklassen.

Heute hatten wir, die Klassen 9M und 9T das große Glück, Esther Bejarano kennenlernen zu dürfen; ihr zuzuhören, Fragen zu stellen, mit ihr zu lachen und ihr das Versprechen zu geben, ihre Geschichte nicht zu vergessen.

Esther Bejarano las Abschnitte aus ihrem Buch „Erinnerungen – Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen rechts“ vor. Inhaltlich konzentrierte sie sich dabei auf ihre Jugend unter nationalsozialistischer Herrschaft und auf ihre Zeit in unterschiedlichen Arbeitslagern und Auschwitz.

Nach der Lesung nutzten die Schüler die Gelegenheit, die Zeitzeugin Esther Bejarano zu interviewen. Wir durften heute eine spannende Geschichtsstunde erleben, erzählt von einer Frau, die uns sehr beeindruckt hat.

Liebe Frau Bejarano, herzlichen Dank dafür, dass Sie uns besucht haben!

02.06.2015/K. Tschanter

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