Archiv der Kategorie: LB Gesellschaft

Die Welt in die Schule holen

Am 4.6. 2015 gelang es in Kooperation mit dem Akonda-Verein einen Flüchtling aus der Lampedusa-Gruppe in die Ilse-Löwenstein-Schule einzuladen. Der gesamte achte Jahrgang hatte die Möglichkeit, Herrn Dieudonne Eboth aus Kamerun Fragen zu stellen. Vorausgegangen war der Veranstaltung eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Migration und Menschenrechte“ im Gesellschaftsunterricht. Die Schüler empfanden das Zusammentreffen als sehr bewegend. Dies gilt auch im wörtlichen Sinn, denn Herr Eboth brachte ihnen auch Bewegungen eines besonderen Körpertrainings bei.

N. Riehl

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Esther Bejarano zu Besuch in der Ilse-Löwenstein-Schule

Esther Bejarano, Jahrgang 1924, ist eine der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. Seit über 30 Jahren engagiert sie sich gegen Rechtsradikalismus und gegen das Vergessen. Sie tritt ein für Toleranz und gegen Antisemitismus und Rassismus. Sie ist Vorsitzende des Auschwitz-Komitees Deutschland, gibt Konzerte mit ihrer Rap-Band Microphone Mafia und hält Lesungen vor Schulklassen.

Heute hatten wir, die Klassen 9M und 9T das große Glück, Esther Bejarano kennenlernen zu dürfen; ihr zuzuhören, Fragen zu stellen, mit ihr zu lachen und ihr das Versprechen zu geben, ihre Geschichte nicht zu vergessen.

Esther Bejarano las Abschnitte aus ihrem Buch „Erinnerungen – Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen rechts“ vor. Inhaltlich konzentrierte sie sich dabei auf ihre Jugend unter nationalsozialistischer Herrschaft und auf ihre Zeit in unterschiedlichen Arbeitslagern und Auschwitz.

Nach der Lesung nutzten die Schüler die Gelegenheit, die Zeitzeugin Esther Bejarano zu interviewen. Wir durften heute eine spannende Geschichtsstunde erleben, erzählt von einer Frau, die uns sehr beeindruckt hat.

Liebe Frau Bejarano, herzlichen Dank dafür, dass Sie uns besucht haben!

02.06.2015/K. Tschanter

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Auf den Spuren Ilse Löwensteins

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Am 24.3.15 unternahm die Klasse 6t1 einen Ausflug zur jüdischen Schule in Hamburg, der Joseph-Carlebach-Schule. Dabei stellten die Schülerinnen und Schüler erstaunt fest, dass doch eigentlich alles so sei wie bei uns. Damit hat der Ausflug natürlich genau sein Ziel erreicht. Der Schulleiter, Herr Gerhard, nahm sich eine Stunde Zeit, uns herum zu führen und ausführlich auf Fragen zu antworten. Und so konnte zum Schluss dann doch ein Unterschied ausgemacht werden: Die Joseph-Carlebach-Schule besitzt keine Sporthalle…

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Lesung von Dr. Olaf Jessen: Verdun 1916

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Am Montag, den 08.12.14 stellte der Autor Olaf Jessen den neunten Klassen für 90 Minuten sein neues Werk vor und diskutierte mit den Schülern über das Grauen des Krieges. Jessen, geb. 1968, lebt als Historiker und Publizist in Schleswig- Holstein. Von ihm erschienen sind zahlreiche Veröffentlichungen zur preußischen und deutschen Geschichte. Mit seinem aktuellen Werk „Verdun 1916“ (C.H. Beck-Verlag) ist er derzeit auf Lesereise in der ganzen Republik. Dass er Auszüge aus dem Buch in einer Schule vor Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen liest, ist eine große Besonderheit.

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Auf Spurensuche

Bereits am letzten Ferientag kamen die ersten Schüler und Schülerinnen wieder in die Stadtteilschule Humboldtstraße. Der Grund war jedoch nicht der beginnende Unterricht. Jasmin Bittermann, Nina Kröger (8t) und Lars Raydt (9m) waren die Hauptpersonen einer kleinen Zeremonie vor den Eingangstoren der Schule. Im Beisein von lokalen Politikern, der Presse, der Schulleitung und zahlreichen Lehrern waren sie gekommen, um die neue Geschichtsstelltafel zu enthüllen.

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