… hieß es in der vergangenen Woche an der Ilse-Löwenstein-Schule. Im Rahmen der Computer Science Education Week nahmen die Klassen 5e, 6e und 8l zusammen mit über 10 Millionen Schüler*innen weltweit an der Hour of Code teil. Sie lernen dabei spielerisch Programmieren. Unterstützt wurden sie von freiwilligen Helfer*innen: Andreas Grigull aus dem Business Development von Microsoft und Stephan Max, Programmierer bei Asoko Insight, hatten sich freigenommen, um den Schüler*innen aus der Praxis zu berichten. Auch Steven und Ahmad aus der 9t setzten ihre Freizeit ein, um den Schüler*innen zu helfen. Riddick aus der 6e war begeistert:
„Am Dienstag haben wir mit David bei der Hour of Code mitgemacht. Das ist ein Wettbewerb, bei dem man eine bestimmte Zeit hat, um schon vorprogrammierte Computerspiele zu Ende zu bringen, indem man das Spiel zu Ende programmiert. Arda und ich haben alleine programmiert, alle anderen in 2er Teams. Beim Spiel Angry Birds zum Beispiel musste man den Vogel zum Schwein bringen. Um dies zu schaffen, hat man als erstes ein kurzes Erklär-Video am Computer geschaut und dann konnte man selber loslegen. Es gab 20 Levels in 3 Spielarten. Ich war der erste, der alles fertig hatte. Dann konnte ich als einziger, weil die anderen noch mit den ersten Spielen beschäftigt waren, noch eine zweite Runde starten. Beim Star Wars Spiel (mit 10 Levels), bin ich allerdings nur bis Level 6 mit dem Programmieren gekommen. Als ersten Preis gab es einen 200-g-Schokoladen-Weihnachtsmann, den habe ich gewonnen. Die 2 Schulstunden haben mir viel Spaß gebracht und ich war stolz, dass ich gewonnen habe. Von mir aus können wir das öfters machen.“
Jedes Jahr können bei dem Wettbewerb „Naturtagebuch“ vom BUNDjugend junge Forscher zwischen 8 und 12 Jahren spannende Erlebnisse aus der Natur dokumentieren und nach Berlin einschicken. Im letzten Jahr haben alle Schüler der 6e (entdecken & forschen) ein Naturtagebuch eingereicht. Alle Schüler der 6ten Klasse haben auch in diesem Schuljahr den Aufruf erhalten, ein Naturtagebuch zu schreiben. Lucia und Riddick aus der 6e haben dieses Jahr wieder alles gegeben. Lucia hat kleine Raupen beobachtet und Riddick große Wale im Aquarium. Beide Tagebücher sind wunderschön geworden. Jetzt kam Post aus Berlin. Riddick und Lucia bekamen ein Buch, Samen und Tee.
Der jährliche Wettbewerb hat am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 in der 3. und 4. Stunde in der Bibliothek stattgefunden. In den 6. Klassen wurden je zwei Schüler gewählt, die besonders gut lesen können. Die zwei Klassensprecher aus den jeweiligen Klassen durften als Jury auch dabei sein. Es gab sechs Zettel, auf denen die Nummern von der Reihenfolge der Leser standen. Die Zettel haben dann die Leser gezogen, so wussten alle, wann sie dran waren. Die Leser mussten drei Minuten aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen. Danach bekamen sie einen fremden Text. Zwischendurch haben wir eine Pause gemacht.
Als dann alle vorgelesen hatten, besprach sich die Jury im Nebenraum, wer der/die Gewinner des Vorlesewettbewerbs sein sollten. Zwei Mädchen aus der 9. Klasse haben die Siegerehrung gemacht. Die ersten drei Plätze haben ein Buch und einen Schokoladenweihnachtsmann bekommen. Die anderen Plätze bekamen eine Urkunde und auch einen Schokoladenweihnachtsmann. Nico aus der 6e wurde der Sieger. Er hat dann noch für einen erweiterten Vorlesewettbewerb eine Einladung bekommen.
In den vergangenen Wochen rauchten die Köpfe: Die 10t bekam wöchentlichen Besuch von zwei Anwälten und einer Marketingchefin der Wirtschaftsanwaltskanzlei Hogan Lovells, um mit ihnen zusammen das Debattieren einzuüben. Die Schülerinnen und Schüler lernten, was ein faktisches von einem emotionalen Argument unterscheidet, welche Redestruktur es einzuhalten gilt und welche Rolle Rhetorik und Körpersprache in einer Debatte spielen.
Am Ende des achtwöchigen Workshops gab es vor großem Publikum einen heiß umkämpften Battle zwischen fünf gewählten Debattierenden aus der 10t und einem Team der Otto-Hahn-Schule in der Hogan Lovells Kanzlei am Alstertor. Das Thema der Debatte (Soll in Deutschland eine Schuluniform eingeführt werden?) war uns vorher nicht bekannt, und auch die Pro- und Contra-Seite wurde zugelost.
Wir sind sehr stolz!
Vielen herzlichen Dank an die gesamte Anwaltskanzlei Hogan Lovells, auf deren Initiative dieses Projekt beruht und im Besonderen an Dr. Eva Fischbach, Johanna Czako und Alexander Zyrewitz!
Ein Tag der Freude war der 22.11. Wir konnten die 6.000 € Spendengelder, die unsere Schülerschaft im Sommer erlaufen hatten, feierlich überreichen. Im Beisein der besten Klasse eines jeden Jahrgangs erhielten die Vertreter von UNICEF und der Kinder der Flüchtlingsunterkunft in der Heinrich-Hertz-Straße einen Scheck von jeweils 3.000 € von der laufstärksten Läuferin, Andreea Moraru aus der 7f, und dem laufstärksten Läufer, Daniel Hanson aus der 6t, überreicht. Herr von Eitzen berichtete, dass UNICEF das Geld entweder für Decken oder für Kisten mit Schulmaterial für Kinder aus Syrien verwenden wird. Herr Tobler wies darauf hin, dass die Menschen der Stadt Hamburg, ohne eigene Einschränkungen befürchten zu müssen, Geflüchtete aufnehmen können. Als Organisator des Kinderprogramms in der Heinrich-Hertz-Straße wird er das Geld u.a. für Ausflüge, eine Weihnachtsfeier, Bastelmaterial und die Gestaltung von Singnachmittagen verwenden.
Enes Gönendi, Sebastian Barmbold, Jan Schwerdtfeger und Daniel Fiegen aus der 8l gewannen beim schulinternen Jumpstylebattle der 8. Klassen den 1. Platz und bewarben sich mit ihrem Video bei dem Wettbewerb „Kindern ein Zuhause geben“.
Die jungen Tänzer überzeugten die Jury mit ihren moves und wurden zur Preisverleihung am Weltkindertag, am 20.09.2016, in die Hamburger Meile eingeladen. Unterstützt durch ihre Klasse performten sie für die Zuschauer live ihre eigens ausgedachte Choreographie und erhielten dafür den 2. Platz. Der Senator Ties Rabe ehrte die Jungs begeistert und überreichte ihnen einen Wertgutschein für die Hamburger Meile.
Auf der Bühne war die Ilse-Löwenstein-Schule nicht nur einmal vertreten, sondern zweimal. Die Teilnehmerinnen des Projektes „Superklasse“, aus der 9m waren ganztägig am Weltkindertag vor Ort und stellten ihr Können mehrmals zur Schau.
Wir sind stolz auf unsere kreativen und talentierten Schülerinnen!
Es war endlich soweit. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler der Ilse-Löwenstein-Schule fleißig Sponsoren gesammelt haben und dem Lauf entgegenfieberten, war es in der UNICEF-Woche am 22. September 2016 soweit. Der erste Spendenlauf mit Beteiligung aller Schülerinnen und Schüler sowie der Hilfe der Lehrkräfte und Elternschaft der Ilse-Löwenstein-Schule wurde auf dem Sportplatz des Vereins Uhlenhorst-Adler veranstaltet. „Wir laufen für den guten Zweck“ war das Motto: 50% der Spendeneinnahmen kommen UNICEF zugute und die anderen 50% den Kindern der Folgeunterkunft für Geflüchtete in der Heinrich-Hertz-Straße 125.
Von 8-11 Uhr liefen die Jahrgänge 5-7 und von 11.30-14.30 Uhr die Jahrgänge 8-10. Eine Runde Eltern, Verwandte, Freunde und Lehrkräfte feuerten die Schülerinnen und Schüler kräftig an. Vor den Läufen waren alle sehr aufgeregt, vor allem, weil die Schülerinnen und Schüler auch mit anderen aus dem Jahrgang liefen. Es wurden nämlich im Jahrgang immer die besten Läuferinnen und Läufer und die beste Klasse mit Medaillen ausgezeichnet. Aber statt Konkurrenzdenken motivierten sich die Schülerinnen und Schüler für mehr Laufrunden, denn jede Runde zählte! Es hat sich gelohnt: Die erlaufene Spendensumme beläuft sich auf rund 6.000 Euro!
Die Ilse-Löwenstein-Schule bedankt sich sehr für die Spenden im Namen von UNICEF und den Kindern der Geflüchtetenunterkunft. Es großes Lob gebührt darüber hinaus unseren Schülerinnen und Schülern, die so viel Engagement und Kraft beim Spendenlauf gezeigt haben!
Anh Thi Do-Kavka, Interkulturelle Koordinatorin der ILS
Stadtteilschule in Hamburg Uhlenhorst / Barmbek-Süd