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Tag der offenen TürAbschlüsse Jg. 9/10Sommerferienbrief

Am 20. November 2026 ist es wieder so weit: Wir öffnen unsere Türen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, die ILSe und ihre Menschen kennenzulernen.

Möchten Sie ihr Kind in die 5. Klasse einschulen oder sich über unsere Oberstufe informieren? Kommen Sie gern vorbei! Wir freuen uns auf Sie.

Wann: 20.11.2026 von 16 bis 19 Uhr
Wo: Standort Imstedt

Hamburg, 06.07.26

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,
wieder einmal neigt sich ein spannendes und ereignisreiches Schuljahr dem Ende zu, das ich nun in meinem zweiten Jahr als Schulleiterin begleiten, erleben und gestalten durfte.

Highlights dieses Schuljahres war mit Sicherheit die erste Verleihung der Abiturzeugnisse an unseren ersten 13. Jahrgang! Jetzt ist die ILSe endlich hochgewachsen und bietet alle Schulabschlüsse an. Der Aufbauprozess war und ist von viel Engagement geprägt – und mit was für einem ersten großen Erfolg! Wir sind stolz und glücklich, diesen großen Entwicklungsschritt gegangen zu sein. Darüber hinaus sind auch unsere kulturellen Veranstaltungen absolut erwähnenswert: Die Preview der ersten Aufführung unseres Musicalkurses „Der kleine Horrorladen“, die vielfachen außerschulischen Besuche an Theatern und Konzerthäusern dieser Stadt sowie die Mode-Design Performance zum Thema „Emotional Couture“ bleiben in Erinnerung. Außerdem prägten erneut vielfältige Klassenaktivitäten und Klassenreisen das Schuljahr und förderten den Zusammenhalt sowie das individuelle Engagement der Kinder und Jugendlichen. Vielen Dank, liebe Kolleginnen und Kollegen, auch für eure Bereitschaft, diese lebendige Gemeinschaft zu ermöglichen!

Ein Blick nach vorne mit einer Auswahl an Veränderungen: Im kommenden Schuljahr werden zum zweiten Mal je zwei Klassenlehrkräfte unsere vier neuen 5. Klassen begleiten – ein Schritt, der die individuelle Begleitung noch intensiver macht und Beziehungsorientierung weiter fördert. Wir werden nun sowohl im Jahrgang 5 als auch im Jahrgang 6 das sog. „Selbstorganisierte Lernen“ im Verlauf des Schuljahres durchführen. Im Zuge der Schulentwicklung sind wir weiterhin auf dem Weg, das Eigenverantwortliche Lernen zu stärken. Herzlich willkommen heißen wir auch unsere neuen Kolleginnen und Kollegen, die das ILSe-Team bereichern. Gleichzeitig müssen wir aber auch Abschied nehmen: Allen voran wird unser hochengagierter Abteilungsleiter 5-7, Herr Langner, in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Eine Nachfolge ist bereits gefunden. Unsere langjährigen, sehr geschätzten Kolleg:innen Herr Asbach, Frau Preising und Frau Thalmann, verlassen uns leider. Auch Frau Buchholz (Abordnung aus der Heinrich-Hertz-Schule) beendet ihre Zeit an der ILSe. Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen alles Gute für ihre private und berufliche Zukunft!

Abschließend möchte ich mich für Ihr Vertrauen bedanken und auch Ihnen und Ihren Kindern wunderschöne Sommerferien mit viel Zeit zum Genießen und Entspannen wünschen.

Herzliche Grüße,
Ihre

Julia Sammoray (Schulleiterin)

Musical DER KLEINE HORRORLADEN kommt bald

Bald ist es so weit! Unsere große Musical-Produktion DER KLEINE HORRORLADEN feiert am Freitag, 09.10.2026, um 18:00 Uhr Premiere. Eine zweite Vorstellung gibt es am Samstag, 10.10.2026, um 18:30 Uhr.

Alle Schüler*innen, Eltern, das Kollegium und Freund*innen der ILSe sind herzlich eingeladen! Es lohnt sich ganz gewiss, denn viele Schüler*innen aus der gesamten Oberstufe sind mit viel Herzblut und Engagement an der Produktion beteiligt. Die Musikfachschaft hat sogar eine eigene Band für das Musical zusammengestellt.

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„Monika Haeger – inside stasi“: Geschichte, die näher ist, als man denkt

Wie fühlt es sich an, von einem Menschen verraten zu werden, dem man vertraut? Und was passiert, wenn jemand davon überzeugt ist, für die „richtige Sache“ zu handeln und deshalb glaubt, dass nahezu jedes Mittel erlaubt ist?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Gastspiel „Monika Haeger – inside stasi“, das in unserer Aula für alle Oberstufenklassen zu sehen war. Das von Nicole Heinrich entwickelte dokumentarische Theaterstück erzählt die Geschichte von Monika Haeger, die als inoffizielle Mitarbeiterin für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR tätig war und unter anderem Menschen aus der oppositionellen Bürgerrechtsbewegung ausspionierte.

Das Besondere: Auf der Bühne steht nur eine einzige Schauspielerin. Ihr Monolog wird durch eingespielte Stimmen von Zeitzeug:innen und Opfern der SED-Diktatur ergänzt. Dadurch treffen unterschiedliche Perspektiven unmittelbar aufeinander und machen ein ernstes Kapitel deutscher Geschichte auf eindringliche Weise erfahrbar.

Gerade für unsere Schüler*innen ist dieses Thema näher, als es zunächst erscheinen mag. Viele haben Eltern oder andere Familienangehörige, die in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen sind. Vielleicht gibt es deshalb auch in der eigenen Familie persönliche Erinnerungen und Berührungspunkte mit dem Thema DDR und Stasi.

Denn diese Geschichte liegt keineswegs weit zurück: Der Fall der Berliner Mauer ist erst 37 Jahre her. Viele Menschen, die das Leben in der DDR selbst erlebt haben, sind heute Eltern oder Großeltern einiger unserer Schüler*innen. DDR-Geschichte ist damit nicht nur Schulbuchwissen, sondern für manche auch ein Teil der eigenen Familiengeschichte. Auch in der anschließenden Publikumsdiskussion mit den beiden Damen des Gastspiels kam die Aktualität und Brisanz dieser Thematik deutlich zum Vorschein.

Unser besonderer Dank gilt Nicole Heinrich sowie der Schauspielerin Anja Kimmelmann für ihre beeindruckende und eindringliche Darstellung dieses schwierigen Themas. Ebenso danken wir der Landeszentrale für politische Bildung, durch deren finanzielle Unterstützung dieses besondere Gastspiel an unserer Schule ermöglicht wurde.

Die Aufführung hat gezeigt, wie nah Geschichte auch heute noch sein kann – gerade dann, wenn sie Teil der eigenen Familiengeschichte ist.

Oper hautnah: Generalprobe von Giuseppe Verdis „Macbeth“

22 Schüler*innen aus den Jahrgängen 11, 12 und 13 hatten die besondere Gelegenheit, kostenlos die Generalprobe von Giuseppe Verdis „Macbeth“ an der Hamburgischen Staatsoper zu besuchen. Für viele war es gleichzeitig der erste Opernbesuch ihres Lebens.

Verdis Macbeth (1847) basiert auf der berühmten Tragödie von William Shakespeare (1611). Im Mittelpunkt steht Macbeth, dem prophezeit wird, dass er König von Schottland werden soll. Gemeinsam mit Lady Macbeth versucht er, seinem Schicksal nachzuhelfen. Es beginnt eine düstere Geschichte über Macht, Mord, Schuld und die Frage nach dem freien Willen.

Ein „Macbeth“, über den Hamburg spricht.

Bereits das ungewöhnliche Werbeplakat der Staatsoper hatte für Diskussionen gesorgt: Ein nackter Mann klammert sich an einen kahlen Ast. Das Motiv steht für Macbeths Entwicklung. Der mächtige König verliert zunehmend die Kontrolle über sich und sein Leben. Am Ende bleibt ein Mensch, der verzweifelt nach Halt sucht.

Auch auf der Bühne wurde deutlich, dass Oper viel mehr sein kann als klassischer Gesang und historische Kostüme. Musik, Schauspiel, Chor und eindrucksvolle Bilder machten Verdis fast 180 Jahre alte Oper erstaunlich unmittelbar. Die Aufführung dauerte rund drei Stunden und wurde auf Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln gesungen.

Für viele unserer Schüler*innen war dieser Abend eine völlig neue Theatererfahrung. Und eine, die Eindruck hinterlassen hat: Einige können sich nach ihrem ersten Opernbesuch gut vorstellen, wieder einmal eine Vorstellung zu besuchen.

Vielleicht das beste Ergebnis eines solchen Angebots: etwas Neues ausprobieren und feststellen, dass Oper ganz anders sein kann, als man vorher gedacht hat.

Die Neuwerk AG war wieder aktiv

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stand diesmal die Erstellung von Erklärvideos zu verschiedenen Aspekten des Schullandheims Neuwerk am Turm.

An drei Projekttagen in der Lounge am Imstedt haben wir uns intensiv mit dem Thema „Erstellung von Videos“ beschäftigt: Welche Programme eignen sich? Was ist beim „Dreh“ und beim „Voiceover“ zu beachten? Mit diesen und weiteren Fragen haben wir uns auseinandergesetzt, bevor es auf die Insel ging. Gut vorbereitet und bestens gerüstet machten wir uns schließlich auf den Weg. In vier Tagen entstanden Videos zu folgenden Themen:

Gäste und Schulklassen, die künftig in unser Schullandheim fahren, sind damit ab sofort bestens informiert.

Schaut euch die entstandenen Videos doch einmal an – einfach durch Klick auf die Links in der Liste!

Neben der Arbeit an den Videos haben wir natürlich auch viel von der Insel gesehen und erlebt. Bei einer Wattführung haben wir zum Beispiel viel über die Pflanzen und Lebewesen des Watts gelernt. Auf dem Friedhof der Namenlosen halfen wir dabei, lästiges Unkraut zu entfernen. Auch die Tischtennisplatte im Haus wurde täglich ausgiebig genutzt. Dazwischen haben wir gemeinsam gekocht und gegessen und es uns einfach gut gehen lassen.

Im zweiten Halbjahr 2026/27 wird es wieder eine Neuwerk AG geben. Vielleicht seid ihr dann ja dabei!

Elternbrief zur Einführung einer handyfreien Schule

Hamburg, 05.07.2026

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

die Schulkonferenz hat am 24.06.2026 beschlossen, dass die ILSe ab dem Schuljahr 2026/2027 eine handyfreie Schule wird.

Die neue Regelung tritt mit dem ersten Schultag am 20.08.2026 in Kraft und gilt für alle Schülerinnen und Schüler an beiden Schulstandorten sowie anderen Schulsportstätten oder außerschulischen Lernorten.

Was bedeutet „handyfrei“?

Mit dem Betreten des Schulgeländes dürfen private mobile Endgeräte nicht mehr genutzt werden. Dies umfasst Smartphones sowie alle Wearables wie Smartwatches, Smartbrillen oder smarte Ringe. Auch schulische iPads dürfen ausschließlich im Unterricht auf Anweisung der Lehrkraft verwendet werden.

Damit die Smartphones und andere mobile Endgeräte sicher verwahrt werden können, werden wir zu Beginn des Schuljahres über ein (de-)zentrales Aufbewahrungssystem beraten. Ich informiere Sie umgehend, sobald eine Entscheidung getroffen ist.

Für die Oberstufe gilt eine Ausnahme: Im Oberstufenhaus dürfen mobile Endgeräte in den Pausen genutzt werden. Außerhalb des Gebäudes gilt auch hier die Handyregelung.

Warum führen wir diese Regelung ein?

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Smartphones Konzentration, Aufmerksamkeit und Lernleistung beeinträchtigen können. Gleichzeitig möchten wir persönliche Begegnungen fördern und unsere Schule als geschützten Lern- und Lebensraum stärken. Die digitale Bildung bleibt davon unberührt – digitale Medien werden weiterhin gezielt im Unterricht eingesetzt.

Gibt es Ausnahmen?

In Notfällen können Schülerinnen und Schüler selbstverständlich über eine Lehrkraft oder das Sekretariat Kontakt zu ihren Erziehungsberechtigten aufnehmen. Individuelle Ausnahmen, beispielsweise aus medizinischen Gründen, können von der Schule genehmigt werden.

Wir bitten Sie herzlich, die neue Regelung mit Ihrem Kind zu besprechen und uns bei ihrer Umsetzung zu unterstützen. Gemeinsam schaffen wir gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen und ein respektvolles Miteinander.

Mit herzlichen Grüßen,

Julia Sammoray
Schulleiterin

Stadtteilschule in Hamburg Uhlenhorst / Barmbek-Süd