Archiv der Kategorie: Schulfahrten

ILS goes Bildungsfestival!

Das bundesweite Bildungsfestival der Fellows fand vom 30.06. bis zum 03.07.2017 in Essen statt und ist ein Treffen von Schüler*innen aus ganz Deutschland, die sich gegenseitig Workshops geben. Aber es ist noch viel mehr: Wir schliefen alle in verschiedenen Zelten in einer Turnhalle. Bei so vielen Menschen gab es natürlich nur wenig Schlaf. Die Verpflegung bekamen wir am Buffet vom Unperfekthaus.

Wir führten einen Workshop im Unperfekthaus, einem großen Kulturzentrum, für zehn Schüler*innen aus dem Ruhrgebiet, Hamburg, Berlin und Freiburg durch. Dabei lernten sie, wie man ein Hörspiel macht. Am Samstag fand ein Fußballturnier und am Sonntagabend eine Abschlussparty statt, auf der unsere Workshop-Ergebnisse präsentiert wurden. Wir haben viel gelernt, hatten viel Spaß, haben neue Freunde kennengelernt und wollen alle im nächsten Jahr wiederkommen.

Lukas (8t2)

Schachturnier – rechtes gegen linkes Alsterufer

In diesem Jahr waren wir zum dritten Mal beim traditionsreichen Schachturnier „Rechtes Alsterufer gegen linkes Alsterufer“ mit von der Partie. Sechzehn Schüler*innen aus den Jahrgängen 5 – 8 (begleitet von Herrn Lüker) machten sich am Dienstag, den 9. Mai auf den Weg in die Barcleycard-Arena nach Stellingen.

Das Ziel der Veranstalter war es, das größte Schachturnier der Welt durchzuführen. Und das gelang ihnen auch. 4240 Schüler*innen kamen in die neue Veranstaltungshalle. Getreu dem olympischen Gedanken „dabei sein ist alles“ fuhren wir nach Turnierende wieder Richtung Barmbek-Süd. Ein echt spaßiger Ausflug – und im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.

Über unser Abschneiden schweigen wir hier mal, nehmen uns aber vor, bis zum nächsten Jahr noch ein wenig zu trainieren. Ach so – und für alle die es interessiert: Gewonnen hat das rechte Alsterufer!

Neuntklässler pauken beim MUT-Camp

In der vergangenen Woche waren 14 Schüler*innen von Dienstag bis Samstag beim MUT-Camp in Mölln (25.04.-29.04.). Hier haben sie sich vier Tage lang auf die mündlichen Mathe- oder Englischprüfungen vorbereitet, die in wenigen Wochen stattfinden. Vor einer völlig fremden Jury haben sich dann am Samstag ausnahmslos alle Schüler*innen den Prüfungssimulationen unter Realbedingungen gestellt. Samstagnachmittag ging es mit frischem Mut in der Tasche nach Hause. Der NDR war auch vor Ort und hat das Projekt gefilmt. Seht selbst:

Wir danken den Initiator*innen des MUT-Camps Freda von der Decken, Natalie Rappert und Philipp Arlt!

Auf dem achten Längengrad um die Welt

Die Forscherklasse 7e hat die Welt umrundet. Dafür hat sie nur einen Tag gebraucht!

Im Rahmen der Projektwoche haben wir uns mit dem Thema „Verlorene Artenvielfalt“ auseinandergesetzt. Dafür sind wir nach Bremerhaven ins Klimahaus gefahren, in dem wir alle Klimazonen der Erde besuchen konnten. Zur Einstimmung haben wir an einem Workshop teilgenommen, in dem es um verschiedene bedrohte Tier- und Pflanzenarten zweier tropischer Gebiete, Kamerun und Samoa, ging. Auf eindrucksvolle Weise wurde so beispielsweise der Einflussfaktor Mensch auf das Korallensterben ersichtlich. Nachdem wir uns so auf die Reise vorbereitet hatten, haben wir beide Länder besucht, die tatsächlich nur durch einen kurzen Flur voneinander getrennt sind. Zumindest im Klimahaus ist das so.

Anschließend hatten wir noch Zeit, auch alle anderen Klimazonen zu erforschen. Dafür folgten wir zur Fuß dem achten Längengrad, zunächst über die Alpen nach Sardinien, wo wir viele Insekten, Reptilien und Amphibien erlebt haben. Im Niger war es vor allem wahnsinnig heiß. Das hat uns Gelegenheit gegeben, uns ordentlich aufzuwärmen, da wir direkt im Anschluss durch die Antarktis gelaufen sind – bei -7 Grad! Auf dem weiteren Weg haben wir nochmal Samoa passiert, sind durch Alaska gekommen (dort gibt es ein Trampolin!) und haben die Hallig Langeneß besucht. Dort steigt und fällt das Wasser, so dass man ganz schön aufpassen muss, um trockenen Fußes wieder an Land zu gelangen.

Nach solch einer Reise ist man ganz schön geschafft, wir waren glücklich, uns im Zug nach Hamburg wieder ein wenig erholen zu können.

75 Kilometer in vier Tagen! Die Klasse 7e wandert zur Nordsee

Nachdem wir vor den Ferien eine längere Radtour gemacht hatten, bestand der Wunsch, doch öfter mal die Schule zu verlassen. Also haben wir uns am 04.10. zu einer neuen Herausforderung aufgemacht: Wir wollten zu Fuß die Nordsee erreichen!

Zunächst ging es an der Alster entlang zum Hauptbahnhof, um das erste Stück mit der Bahn nach Herzhorn (bei Elmshorn) zu fahren. Die ganze Strecke hätten wir in den vier Tagen sonst doch nicht geschafft. Von Herzhorn aus sind wir dann bei strahlendem Wetter in Richtung Elbe marschiert, um unser erstes Tagesziel, Glückstadt, zu erreichen. Dort gab es nachmittags noch eine Stadtrallye und abends tatsächlich auch noch ein bisschen Unterricht. Nach der ersten Nacht in der Jugendherberge sind wir dann am nächsten Morgen weiter zur Fähre gelaufen, um auf die andere Elbseite zu gelangen. Von Wischhafen aus ging es dann 20 lange Kilometer über Felder, durch ein Moor und eine lange Landstraße entlang, bevor wir die Jugendherberge in der Wingst erreichten. Die letzten Kilometer waren wirklich anstrengend und das Tempo nahm merklich ab. An Unterricht war nach diesem Tag auch nicht mehr zu denken…

Der Morgen des dritten Tages hat uns dann mit einem grauen Himmel empfangen, es war deutlich kälter und windiger. Wärmer eingepackt ging es am Deutschen Olymp vorbei, durch einen großen Wald und anschließend wieder über weite Felder, vorbei an Kühen, Pferden und noch mehr Kühen. Unser Tagesziel Otterndorf haben wir dann doch ziemlich durchgefroren erreicht, aber viel weniger kaputt als noch am Tag zuvor!

Auch der letzte Reisetag fing leider grau an. Von der Jugendherberge aus ging es direkt auf den Deich, dem wir den ganzen Tag in Richtung Cuxhaven gefolgt sind. Man glaubt gar nicht, wie viele Hinterlassenschaften von Schafen auf so einem Deich zu finden sind. Ein Ausweichen ist kaum möglich und auch Sitzgelegenheiten in den Pausen sind nur schwer zu finden. Und auch, wenn wir Cuxhaven schon morgens sehen konnten, dauerte es dann doch ganz schön lange, bis wir es wirklich erreicht hatten. Die letzten Kilometer spürte man deutlich in den Füßen und auch nach dem Ortsschild war der Weg bis zum Bahnhof noch weit. Nach einem Abschlussfoto an der Hafenkante sind wir dann in den nächsten Zug gestiegen, der uns direkt zurück nach Hamburg gefahren hat.

75 Kilometer in vier Tagen, auf den eigenen Füßen, mit dem ganzen Gepäck. Das war eine tolle Erfahrung!