ILS-Schüler*innen schreiben 244 Briefe für Freiheit

Amnesty International-Briefmarathon 2022

Ich finde es erschreckend und traurig zugleich, dass Menschen verurteilt und diskriminiert werden – nur aufgrund ihrer Identität oder weil sie für ihre Rechte eintreten. Der Briefmarathon ist aus meiner Sicht sehr wichtig, da man unschuldigen Menschen in Not helfen und ihnen Mut zusprechen kann. Ohne die Teilnahme an dem Briefmarathon hätte ich nie gewusst, wie viele Menschen zu Unrecht inhaftiert oder verfolgt werden und leiden müssen. Ich finde den Briefmarathon sehr wichtig!“
(Fiona L, 8t)

Mit insgesamt 244 Protestbriefen beteiligten sich drei Klassen und zwei Kurse unserer Schule an der weltweit größten Briefaktion für Menschen in Not und Gefahr. Die Schüler*innen schrieben dabei zusammen mit Tausenden anderen Menschen auf der ganzen Welt Solidaritätsbriefe an die Betroffenen und Appellbriefe an die Regierungen. Sie forderten die Achtung und Einhaltung der Menschenrechte.

Unter anderem schrieben sie für die Freiheit von Dorgelesse Nguessan:

Der Fall von Dorgelesse Nguessan hat mich besonders berührt: Sie hat nichts Schlimmes getan. Sie war nur über die Wirtschaftslage in Kamerun besorgt und beteiligte sich deshalb zum ersten Mal in ihrem Leben an einer friedlichen Demonstration. Sie forderte lediglich von der Regierung eine Verbesserung der Wirtschaftsprozesse, damit es den Menschen in ihrem Land besser geht. Sie wollte niemandem Schaden zufügen. Dafür wurde sie festgenommen und sogar im Gefängnis von einem Polizisten sexuell missbraucht. Das finde ich schrecklich! Deshalb habe ich Briefe geschrieben und ihre sofortige Freilassung gefordert.“
(Kimora aus der 8t)

Daneben wurden für neun weitere konkrete Fälle Briefe geschrieben.

Wir freuen uns sehr über den Fleiß und das Engagement unserer Schüler*innen!

Felicitas Schönefeld, Christina Lange, Eva Robinson, Stefanie Preising und Dîlan Stêrk

Frauen, Leben, Freiheit

Der Tod von Jina Mahsa Amini im September 2022 hat im Iran eine landesweite Protestwelle ausgelöst, die alle gesellschaftlichen Gruppen und alle Regionen des Landes erfasst.

Wir, die Schülersprecher*innen Shadlin und Pedram sowie die Lehrerin Christina Lange finden es grausam zu sehen, dass die Menschen im Iran sterben müssen im Kampf für ihre Freiheit. Für die Freiheit überhaupt kämpfen zu müssen, finden wir schlimm.

Deshalb haben wir ein Video erstellt, um unsere Solidarität zu zeigen und über die Lage in Iran zu berichten.

Frauen, Leben, Freiheit weiterlesen

Dreifache Ehrung im Hamburger Rathaus

Zur Ehrung für herausragende Leistungen lädt das Hamburger Rathaus einmal im Jahr ausgewählte Schulen zur besonderen Ehrung ein. Die Ilse-Löwenstein-Schule wurde dieses Jahr sogar dreifach eingeladen und geehrt:

Zum einen für den Bertini-Preis der AG „Schule gegen Rassismus“ (Leitung: Christina Lange), dann für die Teilnahme am FLEX Festival mit dem Tanztheater „Traumwelten“ (Leitung: Karsten Bohn) und zu guter Letzt für unseren Schulgarten für den Sonderpreis der Loki Schmidt Stiftung „Entwicklung und Verankerung im Stadtteil“ (Leitung: Astrid Bürenheide).

Ehrung Bertini-Preis
Ehrung FLEX Festival
Ehrung Blühende Schulen

Wir Schüler*innen und Kolleg*innen der Ilse-Löwenstein-Schule freuen uns wahnsinnig über die drei Auszeichnungen und nehmen die überreichten Urkunden mit Stolz entgegen.

Großen Dank gilt allen kleinen und großen Unterstützer*innen, die diesen Erfolg zusammen ermöglicht haben! Lasst uns daran festhalten!

41. Alsterlauf im Schulrudern organisiert von der RG Hansa

Am Samstag den 3. Dezember liefen viele Schul- und Vereinsruderer und -ruderinnen aus ganz Hamburg gemeinsam um die Außenalster. Von der Ilse-Löwenstein-Schule nahmen freiwillig Amelie, Eva, Nele, Marcus, Tom und Junes aus der Ruder AG teil. Dabei gaben unsere Läufer*innen ihr Bestes und lieferten tolle Ergebnisse ab. Vielen Dank an unsere Ruder AG.

(Im Bild von rechts nach links: Junes, Tom, Marcus, Herr Ritz, Nele, Eva und Amelie)

Vorlesetag an der Ilse-Löwenstein-Schule

Was für eine schöne Überraschung! Am Freitag haben uns Frau Vértes-Schütter und Herr Rose vom Ernst-Deutsch-Theater besucht und uns aus „Wir alle für immer zusammen“ von Guus Kuijer vorgelesen. In der Lounge wurde eine Leseecke und damit eine ganz besondere Leseatmosphäre hergestellt. Ab dann hieß es für die Klasse 5r, sich mitreißen zu lassen in die spannende Liebesgeschichte der 11-jährigen Polleke.

Hier einige Stimmen von Schülerinnen und Schülern der Klasse:

„Ich fand die Geschichte gut, weil es sehr spannend war. Ich fand das Vorlesen auch schön, weil es das nicht an jeder Schule gibt.“ (Schüler aus der 5r)

„Wir hatten sehr viel Spaß. So ein Erlebnis hat man nicht alle Tage. Es wurde schön vorgelesen und es war einfach ein tolles Buch. Wir haben uns in die Sitzecke gesetzt und haben zugehört. Es war an manchen Stellen auch sehr lustig.“ (Zwei Schülerinnen der 5r)

„Ich fand das Buch lustig und die Menschen, die es vorgelesen haben, haben es deutlich erzählt.“ (Schüler aus der 5r)

An dieser Stelle nochmal ein großer Dank an Frau Vértes-Schütter und Herrn Rose vom Ernst-Deutsch-Theater!

Stadtteilschule in Hamburg Uhlenhorst / Barmbek-Süd