Unsere „Superklasse“ – die 8m produziert ein Video

Am „Projekt Superklasse“ hat die Klasse 8m seit den Sommerferien teilgenommen. Mehrere Monate ist intensiv an einem Songtext geschrieben, der Gesang im Tonstudio aufgenommen und größtenteils in der Schule ein Musikvideo dazu erstellt worden.

Der Song heißt „Das Leben als Kind“ und beschreibt, was Kinder nicht erleben sollten, wie Kriege, Hass, Gewalt (schreckliche Bilder in den Medien) und wie es Kindern damit geht. Weiterhin geht es um Träume und das eingeforderte Recht auf eine unbeschwerte Kindheit („…was muss ich in die Zukunft geben, um Träume zu erleben…“, „…das Leben als Kind, es geht doch so schnell vorbei“; „Heute ist ein schöner Tag…“). Der Text beruht auf eigenen Erfahrungen und Empfindungen, die Aufnahmen im Tonstudio und vor der Kamera erforderten viel Mut. Das Projekt ist ein Klassenprojekt, bei dem sich alle nach jeweiligem Können und Mut eingebracht haben.

Das Projekt ist auch im Internet zu finden und wird finanziert von der BSB und der Techniker-Krankenkasse.

Hintergrund der Finanzierung der TK ist ein salutogenetischer Ansatz der Gesundheitsförderung, indem Kinder und Jugendliche „stark gemacht“ werden.
– Kinder werden ermutigt, sich an etwas heranzutrauen, was sie noch nicht können…
– Kinder lernen ihre Gefühle in Wort zu fassen…
– Kinder sind gefragt, mit zu entscheiden…
– Kinder gewinnen Vertrauen…

Der Anspruch des Projektes ist in der 8m erreicht worden. Es war eine tolle Erfahrung!

Durchsage an der ILS zur europaweiten Schweigeminute am 15.11.15

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Erwachsene,

sicherlich habt ihr von den Terroranschlägen in Paris gehört. Deshalb bitten wir um eine Schweigeminute.

Wir verurteilen die Täter, denn sie haben mindestens 130 unschuldige Menschen getötet. Der Krieg im Nahen Osten hat schon viel zu viele Opfer gefordert. Das finden wir sehr bedrückend. Aber wir werden deshalb nicht unsere muslimischen Freunde beleidigen, sondern wir beschützen sie. Denn der Name unserer Schule steht für Integration.
Außerdem rufen wir dazu auf, morgen dunkle oder schwarze Kleidung zum Zeichen der Trauer zu tragen.

Formuliert und vorgetragen von Olivia, Amelie, Jannik, David (Klasse 6t)

„Figurenkaleidoskop“ – ein Projekt in Kooperation mit dem KULTURPUNKT Barmbek°Basch

Der erste Schultag nach den Herbstferien startete mit einem neuen Kunstprojekt und einem bekannten Gesicht: Sabine Engelhardt vom KULTURPUNKT Barmbek°Basch war erneut zu Gast bei uns, brachte ihre Kollegin Lea Hennemann, Kisten voll Material und eine Idee mit, die unsere Schülerinnen und Schüler begeisterte!

So entstehen zur Zeit auf großformatiger Pappe dreigeteilte Figuren aus Kopf, Körper und Beinen, die später von den Besuchern der Ausstellung nach Belieben neu zusammengesetzt werden können. Ab Mittwoch, den 11.11.2015 um 17 Uhr können die fertigen Werke im KULTURPUNKT Barmbek°Basch (Wohldorfer Str. 30, 22081 Hamburg) betrachtet und verändert werden.

Einige Fotos aus der Projektarbeit können Sie hier sehen.

Halbzeitveranstaltung zu „Start in die nächste Generation“

Die Ilse-Löwenstein-Schule ist Teil des Pilotprojektes „Start in die nächste Generation“, bei dem das Lernen mit eigenen Endgeräten im schuleigenen W-LAN sowie online-gestützte Lernplattformen getestet werden. Am vergangenen Mittwoch (7.10.) haben wir uns auf der Halbzeit-Veranstaltung zusammen mit den fünf weiteren Hamburger Pilotschulen in der Stadtteilschule Oldenfelde präsentiert. Dort stellten wir unsere Erfahrungen mit dem Projekt sowie verschiedene Beiträge vor, die unsere Schülerinnen und Schüler mit Neuen Medien produziert haben. Der Technik-Kurs der 10. Klasse hat einen professionellen Messestand gebaut, mit dem sich unsere Schule würdig platzieren konnte.

Auch die vor kurzem ins Leben gerufene Medien-AG leistete einen gelungenen Beitrag, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Sie finden ihn hier sowie dauerhaft auf unserer Seite „Videoproduktionen“.

Besuch der Kleiderkammer Messehallen

Am 04.09.2015 haben sich drei siebte Klassen der Ilse-Löwenstein-Schule auf den Weg zu den Hamburger Messehallen gemacht. Hier sind inzwischen weit über 1000 Menschen untergebracht, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Das Engagement der Hamburger ist groß: tausende von Kleidungsstücken und anderen Dingen wurden bereits gespendet. Diese Massen an Kleidungsstücken, Hygieneartikeln und Spielsachen müssen natürlich sortiert werden, bevor sie an die Menschen verteilt werden können. Dabei haben wir geholfen. Wir haben Kartons geschleppt und Kisten beschriftet, Bündel eingeschnürt und Essen ausgeteilt. Ein großer logistischer Aufwand, der komplett von Freiwilligen getragen wird.

Wer wissen möchte, wie man sich in den Messehallen am besten engagiert, kann sich auf dieser Webseite informieren.

Inklusion – eine zentrale Aufgabe!

Jeden Tag setzen wir uns mit dem Thema Inklusion auseinander – im Unterricht, bei Fortbildungen, in Diskussionen untereinander. Auch in den Medien wird viel darüber berichtet – häufig aber gefärbt und stark wertend. Das Hamburger Abendblatt hat eine großartige Reportage über die Umsetzung der Inklusion in unserer Stadt gemacht. Dabei kommen alle Beteiligten zu Wort, die unterschiedlichen Auffassungen werden gegenübergestellt, ohne sie zu bewerten.

Die Lektüre sei allen Interessierten wärmstens ans Herz gelegt!

Eine Version des Artikels als PDF finden Sie hier.

Stadtteilschule in Hamburg Uhlenhorst / Barmbek-Süd