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Die Hamburgische Staatsoper zu Gast an der ILSe

Mit ihrem mobilen Musiktheaterprojekt „Wir bauen eine neue Stadt“ machte die Hamburgische Staatsoper gemeinsam mit den Alsterspatzen, dem Kinder- und Jugendchor der Staatsoper, Station an der Ilse-Löwenstein-Schule.

Rund 150 Schüler*innen der Jahrgänge 5 und 6 erlebten eine besondere Aufführung auf Grundlage der gleichnamigen Sing- und Spielmusik von Paul Hindemith. Die jungen Sänger*innen präsentierten ihre Ideen einer Stadt von Kindern für Kinder: mit riesigen Kinderzimmern, fliegenden Betten und vielen weiteren fantasievollen Einfällen.

Besonders spannend war die aktive Beteiligung des Publikums: Mithilfe von Abstimmungskarten konnten unsere Schüler*innen selbst mitentscheiden, wie die neue Stadt aussehen sollte. So wurden sie nicht nur zu Zuschauenden, sondern zu Mitgestaltenden der Aufführung.

Mit der opera mobile bringt die Hamburgische Staatsoper Musiktheater direkt an Schulen: Chor, Kostüme und Bühnenelemente wurden dafür extra mit dem neuen Bus der Staatsoper an unsere Schule gebracht und verwandelten die Aula für einen Vormittag in einen besonderen Aufführungsort. Auch das NDR-Radio war vor Ort und hat die Klasse 6t interviewt. Sie können das Interview hier nachhören.

Für viele Kinder war dies die erste Begegnung mit Oper und Musiktheater. Umso wertvoller war die Gelegenheit, diese Kunstform unmittelbar zu erleben und junge Darsteller*innen auf der Bühne zu sehen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Alsterspatzen, der musikalischen Leiterin Priscilla Prueter, der Musiktheater-Pädagogin Anja Fürstenberg sowie dem gesamten Team der Hamburgischen Staatsoper für ihren Besuch und dieses besondere kulturelle Erlebnis.

Hast du Lust auf Singen?

Die Alsterspatzen, der Kinder- und Jugendchor der Hamburgischen Staatsoper, suchen regelmäßig neue Mitglieder im Alter von 7 bis 16 Jahren.

Infos zu Vorsingen und Anmeldung gibt es unter:
alsterspatzen@staatsoper-hamburg.de

Parisfahrt

In diesem Schuljahr hatten die Französischkurse der 9. und 10. Klasse die Möglichkeit, gemeinsam nach Paris zu reisen. Besonders war dabei, dass die Reise durch das Engagement von uns Schülerinnen und Schülern zustande kam. Nachdem die Fahrt erstmals nicht genehmigt worden war, setzten wir uns weiterhin für die Idee ein und zeigten, wie wichtig uns dieser Wunsch ist. Durch unseren Einsatz und die Unterstützung der Lehrkräfte konnte die Parisfahrt endlich stattfinden.

An- und abgereist sind wir mit dem Bus, die dauerte jeweils 14 Stunden. Auch wenn die lange Fahrt teilweise anstrengend war, verging die Zeit recht schnell, da wir nachts unterwegs waren und viele die Gelegenheit nutzten zu schlafen. So kamen wir voller Vorfreude in Paris an.

Anfangs zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite. Es war regnerisch und kühl. Trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben. Gemeinsam machten wir das Beste aus jedem Tag und sorgten dafür, dass die Reise trotz des Wetters schön wurde. Nach den ersten Tagen wurde das Wetter deutlich besser, sodass wir Paris auch mal bei Sonnenschein genießen konnten.

Während unseres Aufenthalts besichtigten wir viele bekannte Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Eiffelturm, den Arc de Triomphe, die Champs-Élysées und die Galeries Lafayette. Dabei konnten wir die französische Kultur hautnah erleben und viele interessante Eindrücke sammeln.

Besonders an der Reise war, dass jede Schülerin und jeder Schüler eine Sehenswürdigkeit vorbereitete, uns von unserem Hotel zu dem Ort bringen musste und vor Ort einen kurzen Vortrag dazu hielt. So konnten wir unser Wissen erweitern und mehr über die Geschichte und Bedeutung der verschiedenen Orte erfahren.

Besonders schön war auch die Gemeinschaft während der Fahrt. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, gemeinsam gelacht und uns die Tage immer selbst schön gemacht. Dadurch sind viele wunderschöne Erinnerungen entstanden.

Begleitet wurden wir von Frau Timm und Frau Oberle, die mit uns die Reise organisiert und uns während der gesamten Fahrt begleitet haben. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Durch ihre Planung und Unterstützung wurde diese Parisfahrt zu einem wundervollen, besonderen Erlebnis. Ein großes Dankeschön auch an den Schulverein, der unsere Parisfahrt finanziell unterstützt hat. Dank seiner Unterstützung konnten unsere Metrotickets finanziert werden und uns wurde ein gemeinsamer Restaurantbesuch ermöglicht, bei dem wir traditionelle französische Gerichte probieren konnten. Vielen Dank!!

Insgesamt war die Parisfahrt eine spontane, spannende Reise, die uns viele schöne Momente, neue Erfahrungen und unvergessliche Erinnerungen geschenkt hat.

Nach jedem Regen kommt die Sonne. Oder manchmal muss man sie einfach selbst mitbringen. 🤷🏽‍♀️

Leyla & Talia

Bundesjugendspiele Leichtathletik

Am 28. Mai 2026 fanden die diesjährigen Bundesjugendspiele der Leichtathletik auf der Jahnkampfbahn im Hamburger Stadtpark statt. Bei wunderbaren Bedingungen und strahlender Sonne kamen alle Schülerinnen und Schüler der Ilse-Löwenstein-Schule zusammen, um sich in den verschiedenen Disziplinen zu messen und ihr sportliches Können unter Beweis zu stellen.

Mit viel Motivation, Einsatzbereitschaft und Fairness gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Ob beim Laufen, Springen oder Werfen – überall waren großer Ehrgeiz und gegenseitige Unterstützung zu beobachten. Besonders erfreulich war die gute Stimmung auf und neben dem Platz.

In den kommenden Tagen werden die verdienten Ehren-, Sieger- und Teilnehmerurkunden an die Schülerinnen und Schüler überreicht. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren Leistungen und freuen uns bereits auf die nächsten sportlichen Veranstaltungen an unserer Schule.

Preisträger*innen des Europäischen Wettbewerbs

Dieses Jahr haben wieder einige unserer Schülerinnen und Schüler am Europäischen Kunstwettbewerb teilgenommen.

Isabela (10t) und Dascha (8t) sind Landespreisträgerinnen geworden! Pia (8e), Liam und Nio (8n) haben je einen Preis für die Teilnahme am Bundeswettbewerb gewonnen.

Isabella und Dascha haben zum Thema Gewalt ist keine Option! gearbeitet, Pia zum Thema Hier bin ich Mensch – hier darf ich‘s sein! und Liam und Nio zum Thema Lebendige Menschenrecht in Europa.

Herzlichen Glückwunsch euch allen!

Der zerbrochene Krug im SchauSpielHaus

Am 10.04.2026 haben wir uns gemeinsam mit Frau Almon und Herrn Bohn im Rahmen unserer Unterrichtseinheit im Fach Deutsch das Theaterstück „Der zerbrochne Krug“ im Deutschen SchauSpielHaus angeschaut. Nachdem wir das Werk bereits ausführlich im Unterricht besprochen hatten, waren wir gespannt, wie dieses auf der Bühne inszeniert werden könnte. Wir wurden nicht enttäuscht:

Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“ ist ein Meisterwerk, das auch in modernen Inszenierungen nichts von seiner Brillanz einbüßt. Die Aufführung am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg unter der Regie von Michael Thalheimer interpretiert diese klassische Komödie auf erfrischende, wenn auch düstere Weise neu. Dabei werden Elemente modernisiert, ohne den Kern des Stücks zu verfälschen.

Im Zentrum steht Dorfrichter Adam, der im Dorf Huisum die Staatsmacht und die Justiz vertritt. Kleists Dorf wird in dieser Inszenierung zu einem grotesken Spiegelbild moderner Ordnungssysteme. Nicht nur der Richter selbst lügt und betrügt zum eigenen Vorteil; auch Marthe Rull, ihre Tochter Eve und deren Verlobter Ruprecht verstricken sich in ein komplexes Netz aus Täuschung und gegenseitigen Anschuldigungen.

Der Gerichtsprozess um den zerbrochenen Krug entwickelt sich zur Farce, da der Ermittler gleichzeitig der Täter ist. Kleist verortet seinen „neuen Adam“ und dessen Sündenfall in die bürgerlichen Verhältnisse seiner Zeit und schafft so eine bittere Komödie. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Carlo Ljubek, der den Dorfrichter Adam als physisch und moralisch lädierten Charakter eindrucksvoll verkörpert. Das Stück lebt von seinem scharfen Witz, der präzisen Charakterzeichnung und der zeitlosen Auseinandersetzung mit Macht, Moral und menschlichen Schwächen. Die Modernisierungen erhöhen die Relevanz für ein heutiges Publikum, ohne die Genialität von Kleists Vorlage zu schmälern.

Wir sind begeistert!

Im Namen des 12. Jahrgangs
Zoe und Heinrich (12g)

Erfolgreiche Ausbildung unserer Sportassistentinnen und Sportassistenten

Vom 30.03. bis 01.04. nahmen insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 erfolgreich an der dreitägigen Ausbildung zum Sportassistenten teil. Während der drei Ausbildungstage setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Themen Sportorganisation, Teamarbeit, Verantwortung und der Anleitung von Gruppen auseinander. Neben vielen praktischen Übungen lernten die Schülerinnen und Schüler auch, wie sportliche Angebote geplant und sicher durchgeführt werden können. Ausgebildet wurde die Gruppe von Frau Dürrenberg und Herrn Heibrock.

Die neuen Sportassistentinnen und Sportassistenten übernehmen künftig wichtige Aufgaben an unserer Schule. Dazu gehören insbesondere die Anleitung und Betreuung von Schülerinnen und Schülern bei Sportfesten, Turnieren oder Bewegungsangeboten der Schule – die ausgebildeten Jugendlichen werden das Schulleben aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu diesem Erfolg und bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement!

Gastspiel „Clara & Friedrich“ in unserer Aula

Besonderer Besuch an unserer Schule: Die Theatergruppe EureFormation gastierte mit ihrem musikalischen Theaterstück „Clara & Friedrich“ in unserer Aula. Ermöglicht wurde das Gastspiel erneut durch die großzügige Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung und das bereits zum dritten Mal. Dadurch konnten unsere Schüler*innen die Aufführung kostenfrei erleben.

Das Stück beschäftigt sich mit dem Leben der bekannten Frauenrechtlerin und Politikerin Clara Zetkin und ihres Partners, des Malers Friedrich Zundel. Erzählt wird die Geschichte jedoch aus einer besonderen Perspektive: Claras Söhne blicken auf das Leben ihrer Mutter und auf eine Zeit voller gesellschaftlicher und politischer Umbrüche zurück. Dabei spannt das Stück einen großen historischen Bogen: vom Deutschen Kaiserreich über den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik bis hin zum Beginn des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Frieden, Demokratie, Gleichberechtigung und die Frage, wie politisches Engagement entsteht.

Besonders spannend war, dass viele Fragen des Stücks auch heute noch aktuell wirken: Warum ist Demokratie nicht selbstverständlich? Welche Verantwortung trägt jede Generation? Und wie wichtig sind Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt? Durch die Verbindung aus Schauspiel, Musik und historischen Ereignissen entstand eine intensive und abwechslungsreiche Aufführung, die viele Schüler*innen beeindruckt hat.

Im Anschluss an das Gastspiel fand außerdem ein interessantes Nachgespräch mit den Schauspielern Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach statt. Hier konnten Fragen gestellt und Eindrücke diskutiert werden.

Obwohl sich das Stück thematisch eigentlich an die obere Mittelstufe und Oberstufe richtet, durfte ausnahmsweise auch die Klasse 6t teilnehmen. Gerade dort zeigte sich im Nachgespräch großes Interesse: Die Schüler*innen brachten viele kluge Fragen, spannende Gedanken und tolle Anregungen ein. Das motivierte dann auch die Größeren mit in die Diskussion einzusteigen.

Wir bedanken uns herzlich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung dafür, dass sie unseren Schüler*innen erneut ein solches kulturelles und politisch relevantes Theatererlebnis ermöglicht hat.