Archiv der Kategorie: Bildende Kunst

Diversität sichtbar machen

Ihr habt euch bestimmt schon gefragt, was mit den Fluren in unserer Schule passiert ist und wer die Leute sind, oder?

Wir klären euch auf!

Wir als Kunstkurs im Jahrgang 10 beschäftigen uns seit ein paar Wochen mit dem Projekt „Diversität sichtbar machen“. Im Unterricht haben wir verschiedene Möglichkeiten am Projekt teilzunehmen. Wir können zwischen Stencil, Décollage, Textilgestaltung und Taschendruck wählen. Außerdem haben wir im Rahmen dieses Projekts die Banksy-Ausstellung besucht.

Uns beiden macht das Projekt Spaß. Wir lernen viel und wissen, dass wir etwas erstellen, das gegen das Vergessen von wichtigen Menschen hilft.

Die Klasse 10r hat bereits schon Schilder erstellt, auf denen steht, was die Personen machen bzw. gemacht haben und wofür die Leute stehen. Diese werden bald mit den Namen der Künstler*innen zu ihren Personen gehängt.

Das ganze Projekt wird mit einer Spende im Wert von 400 € von der Stiftung „Care“ bezuschusst.

Sara Czerepak und Luisa Fischer

Kick-Off Kunstpioniere

„Ich sehe viele Farben und Figuren. Ich fühle mich glücklich“ (Donya, 7t)

…Mario-Kart, Donkey Kong, Hacker, großformatige Malerei in poppigen Farben, ein riesiger Spiegel… Der Lebensweltbezug für die Klasse 7t war sofort da, als sie letzte Woche die Ausstellung „Michel Majerus – Data Streaming“ im Kunstverein besuchen durfte.

Eine Woche zuvor waren bereits einige Schüler*innen zu Gast bei der Presseführung zur Ausstellung gewesen. Dort hatten sie die Gelegenheit, die Fragen zu stellen, die sie im Namen der Klasse auf ihren „Pressekarten“ notiert hatten.

Nun präsentierten sie ihren Mitschüler*innen die Antworten, anschließend durften sich alle mit einem Arbeitsbogen ausgestattet selbstständig durch die Ausstellung bewegen.

Man begann zu überlegen, welche Figuren Michel Majerus heute wohl in seine Arbeiten aufnehmen würde. Andere fragten sich, warum es Kunst sei, „einfach Farbe auf eine Leinwand“ zu bringen, wenn sie rein gestisch bleibt. Andere bekamen einfach Lust, auch zu malen.

Wir freuen uns schon auf die Projektwoche, in der Forscherfragen konkretisiert werden können und in der dann intensiv in das eigene Arbeiten eingetaucht werden kann.

„Die Kunst ist wirklich schön … so schön und bunt und anders als die anderen Sachen. Können wir so etwas auch mal machen?“ (Marie-Sophie)

„Warum ist die Leinwand so klein? Warum sind da nur zwei Striche und warum ist da sowas leicht Gelbes dran? Vielleicht soll es eine kleine Kunst sein für Anfänger.“ (Maliah)

ILSE Meets Banksy

„Das war richtig toll!“

Nicht nur Marco war schwer angetan von der Fülle der Exponate in der Ausstellung „The Mystery of Banksy“. Der Kunst-Kurs des Jahrgangs 10 durfte mit kräftiger finanzieller Unterstützung des Schulvereins letzten Freitag in einer Unterführung der Mönckebergstraße sehen, wie umfangreich die Arbeit von Banksy ist. Da die Schüler*innen selbst gerade das Treppenhaus der Humboldtstraße mit eigenen Stencils bearbeiten, war der Bezug sofort da.

Danke, lieber Schulverein!

Gemalte Beatles-Songs – Jackson Pollock meets The Beatles

Der Kunstkurs im Jahrgang 9 hat in dieser Unterrichtseinheit den Künstler Jackson Pollock kennengelernt. Zuerst haben sich die Schüler*innen mit dem Leben und Werk von Jackson Pollock auseinandergesetzt. Danach ging es darum, die Musik der Beatles mit der Kunst Pollocks zu verbinden und in einer Art synästhetischen Wahrnehmung die Songs der Beatles in Bilder umzusetzen. Die Aufgabe bestand darin, sich verschiedene Songs der Beatles anzuhören und sich für einen bestimmten Beatles-Song zu entscheiden. Dieser gewählte Song sollte anschließend in der von Jackson geprägten Stilrichtung des Action Painting umgesetzt werden: Die Stimmung im Song und die Gefühle, die sie bei der Schülerin / dem Schüler hervorrufen, werden mithilfe von Farbe, einem Rhythmus (z.B. geschwungene Bewegungen / langsam tröpfelnd / schnelle oder abrupte Bewegungen / schleudern usw.) und Formen in den Malvorgang übersetzt. Auf diese Weise entstehen sehr unterschiedliche Bilder, die weder einen Anfang noch ein Ende haben. Sie entwickeln sich richtungslos, streben über die Bildgrenzen hinaus und sind abstrakte Interpretationen des emotionalen Empfindens während des Hörens, spontan und unmittelbar gelebt und ausgedrückt.